AUTO | MACHT | MOBLILITÄT
Kunstpreis Worpswede 2017
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Kunstpreis Worpswede 2017

AUTO Ι MACHT Ι MOBILITÄT
Partnerland: Schweden

1. Preis: 10.000 €
2. Preis: 5.000 €
3. Preis: 2.500 €

Verleihung in Berlin
am 17.02.2017, 17 Uhr
Hotel Adlon, Unter den Linden


Kunstpreis Worpswede 2016

GEWALT Ι MACHT Ι HERRSCHER
Partnerland: Ukraine

Einladung

Verleihung in Berlin
am 23.09.2016, 17 Uhr
Hotel Adlon, Unter den Linden


Kunstpreis Worpswede 2018

GELD Ι MACHT Ι ZUKUNFT
Partnerland: England


Kunstpreis Worpswede 2019

MEDZIN Ι MACHT Ι MENSCH
Partnerland: Schweiz


Kunstpreis Worpswede 2020

IT Ι MACHT Ι INNOVATION
Partnerland: USA


Die Vergabe des Kunstpreises Worpswede findet jährlich im Hotel Adlon statt.



www.artprojekt.de

AUTO | MACHT | MOBILITÄT

Globalisierung, Urbanisierung, Digitalisierung, Ressourcenknappheit – die Heraus­for­de­rungen für die Mobilität der Zukunft sind hoch. Die Zukunft des Automobils wird von der Effizienzsteigerung und fortschreitender Elektrifizierung des Antriebsstrangs sowie von sich verändernden Mobilitätsmustern und der fortwährenden Digitalisierung bestimmt sein. Der Paradigmenwechsel im Automobilbau erhöht dabei nicht nur die Komplexität, sondern auch die Anforderungen an eine ganzheitliche sowie systemi-sche Denkweise.

Apps sollen bald in jeder Stadt wahlweise die schnellste, sauberste oder günstigste Verbindung zwischen zwei Orten angeben. Mit den geringsten Wartezeiten beim Umsteigen zwischen Bus und Bahn. Mit Leihmöglichkeiten von Auto oder Fahrrad, Gehzeiten zu Fuß oder Kosten fürs Taxi, das auch gleich geordert werden kann. Sie vernetzen alle Angebote von Bus und Bahn, von (Leih-) Auto, Fahrrad und Fußweg machen.

Entwickler machen sich Gedanken darüber, was die Städte tun können, um die Mobilität von morgen zu organisieren. Abzusehen ist schon heute: In den Ballungszentren wird sich bald ein neuer Mix von Verkehrssystemen durchsetzen. Steigende Spritpreise, Verknappung und Verteuerung der Parkplätze, Straßenmaut sowie eine Verschärfung der Abgaswerte machen es zunehmend unattraktiv, mit dem eigenen Auto in die Stadt zu fahren. Arbeitgeber mit Weitsicht fangen bereits an, mehr Stellplätze und auch Lademöglichkeiten für E-Bikes anzubieten».

Künftig werden die Menschen ihre Fortbewegungsmittel flexibel kombinieren; ... micromodal  – es werden mehr Zweiräder, vor allem E-Bikes und Elektroroller genutzt; ... intermodal – die Menschen wechseln täglich mehrmals das Verkehrsmittel, nutzen Bus und Bahn, Leihauto und Mietrad; ... multimodal, man wählt sein Verkehrsmittel situationsbedingt: Wer heute Bahn und Rad kombiniert, bucht morgen einen Leihwagen, weil er abends ins Theater will.

Suchen, buchen und abbuchen darf nie mehr als ein paar Klicks in Anspruch nehmen. Gefordert sind vor allem Kommunen. Neue Vorgaben zur Begrenzung von Lärm, Abgasen und Feinstaub werden Autos mit Verbrennungsmotor unaufhaltsam verdrängen. Zur Verbesserung der Luftqualität haben Städte und Gemeinden in der EU bereits 300 Umweltzonen eingerichtet (oder bereiten sie vor), in Deutschland gibt es in elf von 16 Bundesländern Zufahrtsbeschränkungen für Autos ohne grüne Plakette. Die EU-Kommission fordert europaweit CO2freie Mobilität: 2050 sollen Autos mit Verbrennungsmotor überhaupt nicht mehr in die Innenstädte hineinfahren dürfen. Stellplätze am Stadtrand für Benziner sind heute keine Seltenheit mehr. Von dort bringen abgasfreie Brennstoffzellen oder Elektrobusse Pendler in die City. E-Busse werden sich bald über Induktionsstationen an den Haltestellen mit Strom versorgen – oder demnächst auf eigenen Induktionsspuren fahren. Die Auto-Mobilität der Zukunft wird jedoch nicht nur in den Ballungsgebieten stattfinden!

Warum sollten nur Automobilhersteller, Verkehrsexperten und Politiker über das wichtige Thema Mobilität nachdenken? Der Kunstpreis Worpswede 2017 gibt ab sofort Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit sich in ihrer Art zum Thema zu äußern. Bahnbrechende Ideen werden nicht selten von der Kunst "geboren".